Übertragung von PEF in die Versorgung

1) Übertragung in die medizinische Aus-, Fort- und Weiterbildung
Publikationen, Fortbildungen und Trainingsmaßnahmen setzen auf der Seite der Professionellen im Gesundheitswesen, vor bei Ärzten an. Im Rahmen der Transferprojekte innerhalb des BMG-Förderschwerpunktes wurden durch die Projekte der Freiburger und der Heidelberger Arbeitsgruppe bundesweit zahlreiche indikationsübergreifende Trainingsinterventionen umgesetzt.

2) Entwicklung und Dissemination von Patienteninformationsmaterialien und Entscheidungshilfen
Bisher gibt es in Deutschland sehr vielversprechende einzelne Projekte (www.patienteninformation.de (Universität Hamburg), www.patienten-information.de (ÄZQ), www.patientenleitlinien.de (Universität Witten-Herdecke), sowie der TK-Patientendialog (Techniker Krankenkasse), der in Kooperation mit der Freiburger Arbeitsgruppe entwickelt und evaluiert wird. Dennoch besteht im Vergleich zum anglo-amerikanischen Sprachraum erheblicher Entwicklungsbedarf.
Die Freiburger Arbeitsgruppe steht in enger Kooperationen mit der international führenden Forschungsgruppe zu Entscheidungshilfen von Prof. Dr. Annette O’Connor am Ottawa Health Research Institute in Kanada. Die Internetseite der kanadischen Forschungsgruppe enthält eine Übersicht über sämtliche bisher vorliegende Entscheidungshilfen.

3) Patientenschulungen
Auch zu Patientenschulungen wurden in Deutschland bereits spezifische Projekte umgesetzt (Universität Hamburg, Universität München). Dennoch besteht auch hier großer Entwicklungs- und Forschungsbedarf. Vor diesem Hintergrund ist die Gründung der ersten deutschen Patientenuniversität (www.patientenuniversitaet.de) als ein wichtiger Meilenstein anzusehen.

4) Öffentlichkeitsarbeit
Durch die Zusammenarbeit mit Patientenorganisationen www.dag-selbsthilfegruppen.de, www.nakos.de, www.bag-selbsthilfe.de, durch Vortragstätigkeiten [Link zur Vortragsliste] sowie durch Öffentlichkeitsarbeit über das Internet [Link zu den Presseartikeln] wird die Patientenbeteiligung bei medizinischen Entscheidungen einer interessierten Öffentlichkeit bekannt und zugänglich gemacht.