Lyon 2017

9th International
Shared Decision Making conference in Lyon, France,
July 2nd - July 5th, 2017

 

 

 

 


Trainingsmaterial: Manual und DVD zur PEF


 

 

 

 

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Patientenbeteiligung

 

Patientenbeteiligung bei medizinischen Entscheidungen wird von allen Beteiligten im Gesundheitswesen, von Patienten, Ärzten, in der Pflege und von Seiten der Forschung sowie von Krankenkassen und Vertretern der Gesundheitspolitik als sinnvoll angesehen.

 

Mehrere Gründe sprechen für eine stärkere Umsetzung der Patientenbeteiligung in die Versorgung: Das Informationsgefälle zwischen medizinischen Experten und den betroffenen Patienten sinkt, und das Wissen von Patienten wächst durch die steigende Verfügbarkeit medizinischer Informationen in Medien und Internet stetig an.

 

Patienten haben ein hohes Informationsbedürfnis und mehrheitlich den Wunsch, bei medizinischen Entscheidungen beteiligt zu sein. [Auf dieser Seite finden Sie kurze Hör- und Lesebeiträge zum Thema "Fit als Patient".]

 

Patientenbeteiligung kann auf drei verschiedenen Ebenen stattfinden:

 

  1. Die Mikroebene der Patientenbeteiligung bezieht sich auf die konkrete Behandlungsentscheidung von Arzt, Patient und gegebenenfalls Angehörigem in ärztlichen Konsultationen. Die Partizipative Entscheidungsfindung ist hier einzuordnen.

  2. Mit der Mesoebene sind Strukturen oder Institutionen gemeint, beispielsweise Einrichtungen der Patientenberatung, die eine Patientenbeteiligung bei medizinischen Entscheidungen fördern.

  3. Auf der Makroebene wird Patientenbeteiligung verstanden im Sinne der aktiven Einflussnahme von Patienten auf die Regulierung der medizinischen Versorgung, beispielsweise in Gesetzgebungsverfahren oder bei der Festlegung der Finanzierbarkeit von medizinischen Maßnahmen in der gesetzlichen Krankenversicherung.
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Update: 26. Jan. 2017